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Ratgeber Zeckenzange

Wissenswertes über Zeckenzangen
Zeckenbisse treten überwiegend vom Frühjahr bis zum Spätherbst auf, in milden Jahreszeiten auch früher oder später. Die Legende, dass die Zecken von den Bäumen fallen, ist falsch, sie sitzen auf Gräsern und im Unterholz. Demnach kann man sich Zecken in Wäldern, auf Wiesen und in Parks zuziehen. Ein Biss muss nicht zwingend mit einer Krankheitsübertragung verbunden sein, denn nicht jede Zecke ist infiziert und bei rechtzeitiger Entfernung beispielsweise mit einer Zeckenzange kann die Ansteckung mit einigen Krankheiten noch verhindert werden. Ist man sich nicht sicher, ob die Zecke vollständig entfernt wurde oder rötet sich die Haut nach einigen Tagen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer Borreliose kann die Rötung noch bis zu 16 Wochen später auftreten.

Zeckenentfernung mit einer Zeckenzange
Zecken fallen nach dem Saugvorgang von allein wieder ab, deshalb könnte man sich ein Entfernen theoretisch sparen. Praktisch übertragen die Zecken jedoch Krankheitserreger, einige am Anfang und andere am Ende des Saugvorgangs. Daraus folglich können durch ein rechtzeitiges Entfernen Krankheitsübertragungen vermindert werden. Optimal eignet sich zur Entfernung eine Zeckenzange. Diese muss so nah wie möglich an der Haut angesetzt werden, dann muss die Zecke langsam mit der Zeckenzange herausgezogen werden. Anschließend sollte die Stelle desinfiziert werden. Das Entfernen mit den Fingern quetscht den Körper des Tieres zu sehr und es kommt zu einer Darmentleerung direkt in die Einstichstelle.

Schutz vor Zecken ohne eine Zeckenzange einzusetzen
Zecken halten sich überwiegend an Gräsern und im Unterholz auf. Dazu kommen Risikogebiete, in denen sich Zecken vermehrt aufhalten. Grundsätzlich sollte man Kleidung mit langen Beinen und langen Armen tragen, damit die Zecken sich nicht sofort auf der Haut festsetzen können. Zudem empfiehlt es sich, helle Kleidung zu tragen, da Zecken so schneller entdeckt werden können. Abends sollte man den Körper nach Zecken untersuchen, die sich gern an warmen und dünnen Hautstellen festsetzen. Die Tierchen übertragen das Borreliose Bakterium meist erst am Ende des Saugvorgangs (nach circa 24 h) auf das Opfer. Ein rechtzeitiges Entdecken und Entfernen kann die Übertragung verhindern.