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Ratgeber Zink Tabletten / Kapseln

Wissenswertes über Zink Tabletten / Kapseln
Zink gilt als unentbehrliches Spurenelement für Stoffwechsel, Wachstum und Entwicklung. Da der Organismus nicht in der Lage ist, Zink selbst herzustellen, muss es mit der Nahrung zusätzlich aufgenommen werden.

Wann werden Zink Tabletten / Kapseln eingesetzt
Zink nimmt eine Schlüsselrolle im Fett-, Zucker- und Eiweißstoffwechsel ein und ist an der Funktion zahlreicher Enzyme beteiligt. Es unterstützt sowohl den Aufbau der Erbsubstanz als auch das Zellwachstum. So wird ihm auch eine bedeutende Rolle bei der Wundheilung zugesprochen.

Das Immunsystem und viele Hormone benötigen Zink für ihre Funktion. Es ist beispielsweise zentraler Bestandteil des blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Entsprechend existiert die Vermutung, dass Insulin bei Zinkmangel weniger gut wirkt. Laut einer 2005 vorgestellten Studie der US-amerikanischen Gesellschaft für Ernährungswissenschaften steigert eine Zinkdosis von 20mg die geistige Leistungsfähigkeit. Es fördert sowohl das visuelle Gedächtnis als auch die Konzentrationsfähigkeit.

Dosierung von Zink Tabletten / Kapseln
Die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Dosierung für Zink liegt für Erwachsene bei etwa 15mg pro Tag. Eine Dosis von über 100 mg pro Tag wird hingegen nicht empfohlen. Ab einer Dosis von 200 mg pro Tag sind Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall möglich, während die Aufnahme von einem Gramm (1000 mg) zu akuten Vergiftungserscheinungen führt.

Mangelerscheinungen
Ein Mangel an Zink führt zu Wachstumsstörungen, einer Unterfunktion der Keimdrüsen und zu Blutarmut. Weitere Symptome sind eine schwache Abwehrfunktion des Körpers, Haarausfall, trockene Haut und brüchige Nägel. Verursacht wird ein Zinkmangel häufig durch einen zu hohen Kupfer- oder Eisenspiegel, da diese Metalle sich gegenseitig stören.

Aufnahme von Zink
Als natürliche Zinkquellen gelten insbesondere rotes Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Milch- und Vollkornprodukte, Salat, Pilze und Nüsse. Zu achten ist jedoch stets auf den Inhalt von Phytinsäure, welche die Aufnahme von Zink behindert (z.B. bei Erdnüssen).