Dell Ultrasharp 3008WFP: erster TFT mit DisplayPort

Foto: Dell
Tabellen berechnen, Texte verarbeiten, im Internet surfen – das ist heutzutage für jedes PC-System, egal ob Notebook oder Desktop, überhaupt kein Problem. Die Entwicklungen im Computerbereich werden von multimedialen Anwendungen wie Spielen oder der Videobearbeitung bestimmt. Es sind deren Anforderungen, die die Hersteller von Grafikkarten und Prozessoren zu neuen Höchstleistungen antreiben. Doch was nützt der schnellste Intel Quadcore und die beste Geforce-Karte von nVidia, wenn das Game oder die Schnittsoftware auf einem kleinen Monitor dargestellt werden. Auch im Bereich der Bildschirme gilt deshalb für Poweruser: je größer, desto besser.
Dell, nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von Flachbildschirmen, zielt mit seinem neuen Monitor direkt auf diese Nutzergruppe. Die Bildschirmdiagonale des Ultrasharp 3008WFP beträgt 30 Zoll bei einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel – damit kann etwa ein 5 Megapixel großes Bild ohne lästiges Scrollen dargestellt werden. Mit einer Reaktionszeit von 8 ms beim Wechsel von grau zu grau sollte auch die Darstellung flüssiger Bewegungen kein Problem sein. Dank des Kontrastverhältnisses von 3000:1 ist eine knackige Darstellung garantiert.
Auch bei der Ausstattung präsentiert sich der neue Dell als Premiummodell. Über 4 USB-Anschlüsse lassen sich Peripheriegeräte mit dem Monitor verbinden. Dank eines 9-in-2 Card Readers ist die Wiedergabe von Bildern oder Videos von einer Speicherkarte kein Problem. Natürlich verfügt das Gerät über alle im PC-Bereich etablierten Anschlussmodule wie VGA und DVI-D. Videofans können Aufnahmen von älteren Camcordern auch via S-Video auf den Bildschirm bringen. Für die Freunde von Blu-ray und HD-DVD empfiehlt es sich dagegen, den eingebauten HDMI-Port zu benutzen; gleiches gilt für alle, die ihre Spielekonsole an den Ultrasharp andocken wollen.
Das Besondere des 3008WFP verbirgt sich aber hinter dem Schlagwort “DisplayPort”. Damit ist ein neuer Verbindungsstandard für die Übertragung von Ton und Bild gemeint. Der an einen USB-Stecker erinnernde Anschluss kann Videostreams samt zugehörigem Audio übertragen und lässt sich verriegeln. Über den DisplayPort kann der Ultrasharp HD-Material in höchster Qualität wiedergeben. HD-Videos lassen sich, unter Mitwirkung des eingebauten Prozessors – auch bei höchster Auflösung bearbeiten. Der Monitor ist bereits erhältlich; Dell nennt einen Preis von 1903 Euro.
Tags: Dell, LCD-Display, Monitor, TFT, Ultrasharp








Schreibe einen Kommentar!