Denon AVC-A1HD: Nur vom Feinsten


Foto: Denon

Im Zuge der Digitalisierung des Wohnzimmers verlieren immer mehr gestandene Geräte ihren Platz. Plattenspieler und Kassettendecks lagern längst auf dem Dachboden, selbst CD-Player setzen seit Mp3 und Co. bereits den ersten Staub an. Auch der gute alte Verstärker, früher Schaltzentrale und ganzer Stolz jedes Hi-Fi-Freundes, muss sich gegen Aktivboxen und Docking-Stations wehren. Als echter Überlebenskünstler könnte sich der neue AVC-A1HD von Denon entpuppen.

Denn neben der neuesten digitalen Technik ist in dem AV-Receiver eine wahre Fülle an Schnittstellen verbaut, die ihn zur Vernetzung der gesamten heimischen Unterhaltungselektronik prädestiniert. Neben Anschlüssen für iPod, USB und Ethernet ist sogar WLAN-Unterstützung vorhanden – mit 54 Mbit, WPA2 und AES muss sich das Gerät vor keinem Router verstecken. Gestreamt werden können verschiedenste Audioformate ebenso wie Jpeg-Fotos und über 7.000 Internet-Radiosender. Über USB können Mediaplayer, Festplatten und Speichersticks, über die optionale Denon ASD-1R iPods an die Dock Control Schnittstelle angeschlossen werden. Verstärkt wird über sieben 170 Watt-Endstufen (6 Ohm-Betrieb), um weitere vier kann erweitert werden. Um die nötige Stromversorgung zu liefern wurden acht Trafos verbaut, angenehmerweise wird der AVC-A1HD aber dennoch über einen Aluminiumkörper passiv gekühlt. So steht dem Hörgenuss kein aktiver Lüfter im Weg.

Die unterstützen Audioformate lassen sich schnell abhandeln: es ist alles an Bord, was zurzeit existiert, bis hin zu Dolby TrueHD, DTS-HD und THX Ultra 2. Für die Verarbeitung sorgen drei 32-Bit-Sharc-DSPs. Auch bei den Videokomponenten spielt der Denon auf hohem Niveau und gibt sich nicht mit einem HDMI-Eingang sondern mit deren sechs zufrieden, welche über einen Repeater simultan an zwei Ausgänge verteilt werden können. Neben 1.080p-Kompatibilität steht auch ein Upscaler für die DVD-Sammlung zur Verfügung, die Konvertierung übernimmt ein 10-Bit Silicon Optix REALTA T2.

An Ergonomie wurde ebenfalls gedacht. Für die optimale Einstellung des vorhandenen Lautsprechermaterials sorgt das Audyssey MultEQ-XT-System. Jede Box wird einzeln eingemessen und abgestimmt, anschließend findet eine Mehrpunkt-Einmessung des gesamten Raums statt, bei der auch Zeitphasen und Reflektionen berücksichtigt werden. Das Ganze kann bequem über zwei Fernbedienungen auf der hochauflösenden HDMI-Benutzeroberfläche stattfinden, wie auch die Steuerung des gesamten Heimkinos – die größere der beiden Fernbedienungen ist lernfähig. Wem das nicht reicht, sei die Denon RC-7000CI ans Herz gelegt, die eine bidirektionale Kommunikation inklusive Statusinformationen bis hin zum angeschlossenen iPod bietet. Wer sich nun fragt, was der direkten Bestellung noch entgegenspricht – zum Einen der Verkaufsstart im Februar und zum Anderen der Preis: Denon empfiehlt 5.499 Euro…

Beitrag von admin in der Kategorie News | 24. Januar 2008 | Keine Kommentare
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