Acer Aspire Predator: Das Auge zockt mit

Foto: Acer
Wer Hardcore-Gamer heutzutage noch locken will, muss sich schon ein bisschen mehr einfallen lassen als Wasserkühlung, Festplattendock und SLI- oder Crossfire-Verbund. Trotzdem bringt die Acer “Predator” genannte Reihe mit ihren vier Modellen Sniper, Trooper, Crusher und Eliminator natürlich all diese Features mit und bietet zusätzlich noch eine leistungsstarke Soundkarte, Dual-LAN und Raid-Funktion inklusive HotSwap für externe Festplatten. Neben leistungsfähiger Hardware bis hin zur Grenze des derzeit technisch Machbaren darf auch gern das Design etwas martialischer daherkommen. Daher wurden dem Predator gleich mal ein paar Klauen und ein Helm verpasst.
Mit letzterem kann die Front, hinter der sich die “Klauen” (Laufwerksschächte) verbergen, abgedeckt werden. Wird die Abdeckung hochgeklappt, kommen zusätzlich das Hardwaredock, externe Anschlüsse und ein Kartenleser zum Vorschein. Das Ganze hält Acer in schwarz und kupfer.
Bei der Hardware werden alle Register gezogen, die derzeit möglich sind. Als Basis dienen allen Systemen Wasserkühlungen, darauf kommen Prozessoren vom Intel Core 2 Quad Q9300 (Sniper) bis zum Core 2 Extreme QX9650 (Crusher, Eliminator) zum Einsatz. Der Eliminator hat zudem volle acht Gigabyte RAM, alle anderen Systeme bieten immer noch üppige vier. Für Gamer besonders interessant ist die Grafikkarten-Konfiguration: Kein System gibt sich mit weniger als zwei GPUs zufrieden, bereits der Sniper bringt zwei Geforce 9600GT im SLI-Verbund mit. Trooper und Crusher arbeiten mit zwei 9800GT und der Eliminator mit zwei 9800GX2. Letztere Karten haben bereits einzeln je zwei Kerne, insgesamt werkeln im Eliminator also vier GPUs. Da wirkt das 1.000 Watt Netzteil gar nicht mehr so überdimensioniert.
Ähnlich der extremen Leistung sind auch die Preise: Der Einstieg beginnt bei rund 1.600 Euro für den Sniper, das Spitzenmodell Eliminator schlägt mit fast 4.000 Euro zu Buche.








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