
Foto: Asus
Microsofts rigide Lizenzierungs-Politik für Windows XP hatte die Netbooks in den letzten Monaten in eine Sackgasse geführt. Da kein Netbook-Hersteller, der Windows XP als Betriebssystem aufspielen möchte, sein Netbook mit mehr als 1 GB RAM oder einer größeren Festplatte als 160 GB ausstatten durfte, glichen sich alle Netbooks in den Leistungsdaten mehr und mehr wie ein Ei dem anderen. Asus, immerhin Erfinder der Produktsparte und schon seit längerem dabei, die Sparte mit Innovationen aufzubrechen, versucht mit dem Asus Eee PC 1004 DN jetzt mal wieder was Neues.
War es bisher ungeschriebenes Gesetz, dass Netbooks aus Platzgründen kein optisches Laufwerk haben dürfen, hat Asus jetzt genau diese Regel gebrochen. Mit dem DVD-Brenner im Netbook dürfte so mancher Kundenwunsch in Erfüllung gehen. Auch der integrierte Fingerprint-Sensor ist bei einem hochmobilen Netbook durchaus sinnvoll. Mit den Fingerabdrücken kann nicht nur das gesamte Mini-Notebook, sondern auch einzelne Ordner vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Umgekehrt hat Asus allerdings auch eingespart. So wurde statt der 160 GB-Standard-Festplatte nur eine 120 GB große und noch dazu langsame 1,8 ” Disk verbaut. Und auch der Sechs-Zellen-Akku reicht nur maximal 5,9 Stunden. Da kommt man mit anderen Eee PCs schon weiter.