
Foto: Canon
Einen Fotodrucker im Eimer hatte Canon bereits im vergangenen Jahr mit dem SELPHY CP770 präsentiert. Nun wird das auf den ersten Blick ungewöhnliche Design-Konzept mit dem Nachfolgemodell SELPHY CP790 fortgeführt. Jenes ähnelt seinem Vorgänger zwar noch, kommt statt in Gelb nun in einem freundlichen Grünton daher.
Der Drucker arbeitet per Thermosublimationstechnik, so dass glänzende Ausdrucke entstehen, die eine Schutzschicht besitzen und bis zu 100 Jahre farbstabil bleiben – also fast, als würde man die Bilder im Labor entwickeln lassen. Die maximale Auflösung beträgt 300 x 300 dpi, ein Druck in Postkartengröße soll 47 Sekunden dauern.
Außerdem bietet der Canon SELPHY CP790 einige Features, die den Anschluss des Gerätes an einen Computer fast überflüssig machen: Via PictBridge oder direkt von einer Speicherkarte werden die Fotos importiert. Zu deren Verbesserung sind Funktionen wie Rauschreduzierung, Rote-Augen-Korrektur oder Hauttonoptimierung direkt am Drucker anwählbar. Ein 3-Zoll-Display gibt dafür Vorschaubilder wieder. Wer ganz kreativ werden möchte, kann die Fotos auch mit Filtern, Stempeln oder Rahmen aufhübschen oder sie in ein Tagebuch- oder Kalenderformat bringen.
In der Tragebox des Canon SELPHY CP790 lassen sich beispielsweise Netzkabel, Papier oder optional erhältliche Akkus verstauen. Wer seinen Drucker also auf Reisen oder in die Natur mitnehmen möchte, braucht keine zusätzlichen Taschen.
Ab Juli soll der Fotodrucker erhältlich sein. Der empfohlene Preis beträgt 169 Euro.