Reflecta Memoscan: Diascanner entfernt Staub und Kratzer

Foto: Reflecta
Es soll ja Menschen geben, die tatsächlich noch das gute alte Dia dem per Digitalkamera geschossenen Foto vorziehen. Und groß ist auch die Zahl derer, die zumindest ihre alte Diasammlung hegen und pflegen. Um jene bei Bedarf doch fürs digitale Zeitalter fit zu machen, bietet sich ein Diascanner an. Diese Produktsparte wird nun von Spezialhersteller Reflecta mit einem Neuzugang aufgefrischt.
Beim Reflecta Memoscan handelt es sich allerdings – technisch betrachtet – nicht um einen klassischen Scanner, sondern vielmehr um eine 5-Megapixel-Kamera mit CMOS-Chip, die in ein Diascannergehäuse gepflanzt wurde. Die Dias oder Negative werden wahlweise gerahmt oder ungerahmt von passenden Haltern abfotografiert. Der Vorteil dieser Technik: Es geht recht schnell. Ein Bild pro Sekunde kann verarbeitet werden, nachgeschoben müssen die Diahalter allerdings manuell werden.
Der Diascanner erreicht 1800 dpi Auflösung sowie eine Farbtiefe von 24 Bit. Drei weiße LEDs sorgen für die Ausleuchtung. Außerdem ist ein Infrarotsensor integriert, der die Filme abtastet und für die Erkennung von Staub und Kratzern sorgt. Solche Störpartikel werden anschließend automatisch aus dem Bild gerechnet.
Eine separate Stromversorgung benötigt der Reflecta Memoscan nicht, denn er bezieht seine Energie via USB-Anschluss. Erhältlich soll das Gerät ab Mitte Oktober 2009 sein, wobei der Preis etwa 130 Euro beträgt.
Tags: Diascanner, Reflecta, Scanner








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