Erneuerbare Energie von der Nordsee liefert Ökostrom für jedermann
Der Strom aus regenerativen Bezugsquellen soll ausgeweitet werden und die Energieversorgung hierzulande unterstützen. Europa soll zukünftig ein Hochspannungsnetz bekommen, das die Bevölkerung zuverlässig mit Strom aus Windkrafträdern beliefert.
Das Bundeswirtschaftsministerium schweigt aber noch über die Kosten dieses ambitionierten Vorhabens. Die Realisierung des Projekts zum Ausbau erneuerbarer Energien ist eine gigantische Aufgabe. Offshore-Windparks in der Nordsee sollen zukünftig durch ein riesiges Hochspannungsnetz auf dem Meeresgrund mit Wasserkraftwerken und Solaranlagen auf dem Festland verbunden werden. Netzschwankungen, die sich auf Wetter zurückführen lassen, sollen mit dem Kabelnetz reduziert werden. Zudem soll die Versorgungssicherheit der Verbraucher gestärkt werden. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung werden die EU-Anrainerstaaten bis zu 30 Milliarden Euro in das internationale Hightech-Stromnetz pumpen müssen. Das Projekt soll im Laufe diesen Jahres noch endgültig beschlossen werden.
Ursprünglich ist die Idee der internationalen Vernetzung vor zwei Jahren auf einer internationalen Energietagung mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten entstanden. Seit Dezember 2009 arbeiten jetzt Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, die Benelux-Staaten, Irland und Schweden an dem ehrgeizigen Vorhaben, ein internationales Strom-Netz für erneuerbare Energie auf die Beine zu stellen. An den regelmäßigen stattfindenden Treffen, nehmen dabei Stromversorger und auch Vertreter der Regierungen sowie der Regulierungsbehörden teil.
Das europäische Stromnetz ist zunehmenden Spannungsschwankungen ausgesetzt, was sich u.a. auf die vielen verschiedenen Ökostrom-Kraftwerken zurückführen lässt. Die Bejaher des Projekts versprechen sich von dem Bau moderner Hochspannungsleitungen eine ausgeglichenere Energieversorgung, damit soll der Ökostrom zukünftig auch in Zeiten hoher Belastungen ohne Mühe ins Stromnetz eingespeist werden können.
Tags: Ökostrom, Stromversorger, Windpark








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