Teurer Spaß: Stromversorger ermittelt Stromverbrauch von Kindern


Viele Eltern können ein Lied davon singen: Der Nachwuchs kostet oft eine Unmenge Geld. Dem tut der staatliche monatliche Zuschuss (Kindergeld) keinen Abbruch. Und damit sind nicht bloß teure Geschenke oder kostspielige Hobbys gemeint. Der Stromversorger E wie Einfach hat hierzu eine Umfrage in Auftrag gegeben, die untersucht hat, wie viel Strom ein Kind im Laufe seines Erwachsenwerdens verbraucht.

Der Versorger wollte von etwa 1.000 Eltern in Deutschland wissen, wieviel Strom ihre Kinder verbrauchen und hat diese dazu befragt. Abhängig von der Anzahl der elektrischen Geräte im Haushalt bzw. Kinderzimmer kam dabei eine beträchtliche Summe an Kilowattstunden (kWh) zusammen. Um die Umfrage möglichst realistisch zu gestalten, setzte E wie Einfach einen durchschnittlichen Strompreis pro Kilowattstunde von 21,34 Cent an. Dies ist der sich ergebende durchschnittliche Preis, wenn man die Grundversorgungstarife der Energieunternehmen aller deutschen Großstädte zugrunde legt.

Die Umfrage ergab, dass jeder Heranwachsende (13 bis 17 Jahre) die Stromrechnung um zirka 157 Euro pro Jahr in die Höhe treibt. Schuld sind daran vor allem die vielen Elektrogeräte wie Spielekonsolen, PC’s, Hifi-Anlagen oder Fernseher, die heute in vielen Jugendzimmern teilweise sogar mehrfach zu finden sind. Nicht zu vernachlässigen sind dabei die Stromkosten, die durch Wäsche, Kochen oder das Benutzen der Mikrowelle anfallen.

Babys schlagen dagegen nicht ganz so stark zu Buche, auch wenn ein Mehrverbrauch im Wert von immerhin 83 Euro nicht außer Acht gelassen werden sollte. Bei Kleinkindern zwischen drei und sechs Jahren wächst dieser Betrag auf 99 Euro. Auch was die soziale Schicht angeht, zeichnen sich laut Umfrage Tendenzen ab. So fällt auf, dass mehr Strom für den Betrieb des Fernsehers in einkommensschwächeren Haushalten verbraucht wird (nämlich 55 Euro) als in einkommensstärkeren (45 Euro). Geringverdiener sparen dagegen bei elektronischen Musikinstrumenten, sie verursachen bloß 1 Euro Mehrkosten pro Jahr während Besserverdiener das Elffache in die musikalische Bildung ihrer Kinder investieren.

Allen Mehrkosten durch Kinder zum Trotz können viele Eltern jedoch bestätigen, dass jeder ausgegebene Euro mit mindestens einem freudestrahlenden Lächeln wieder aufgewogen wird. Kinder können einen Wechsel zu einem günstigeren Stromversorger nur gutheißen, denn jeder gesparte Euro kann für Geschenke, Eiscreme oder Spielzeug ausgegeben werden. Noch dazu ist der kostenlose Stromvergleich nur einen Klick entfernt und erleichtert ggf. die Entscheidung, den Versorger zu wechseln.

Beitrag von admin in der Kategorie News | 21. Januar 2010 | Keine Kommentare
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