
Foto: Flickr / elsua
Wer genau weiß, dass er sich die neuesten Apps von Apple sowieso nach deren Erscheinen auf sein iPhone oder iPad herunterladen wird, der kann nun einen neu ins Leben gerufenen Service von dem beliebten und weltweit bekannten Technikhersteller mit dem angebissenen Apfel in Anspruch nehmen und Apps abonnieren.
Die Idee von Apple verfolgt in erster Linie das Vorhaben, Verlagen die Option zu bieten, ihre Apps in konstanten Abständen mit innovativen Contents zu füllen und so zu wissen, wie viele Kunden in welchen Abständen dafür zahlen. Das Kostensystem entspricht dem der In-App-Verkäufe, wobei die Verlage selbst Preis und Laufzeit der Abonnements bestimmen können – nur darf der Betrag nicht die Angebote preislich überschreiten, die für Apps ohne Abo angegeben werden. Die Kunden erhalten eine entsprechende Rechnung, die von Apple versandt wird. Insofern sind sie nicht verpflichtet, den jeweiligen Verlagen ihre persönlichen Angaben wie Namen und Anschrift mitzuteilen – möchten sie dies tun, steht es ihnen allerdings frei.
Apple selbst lässt sich den neuen Service mit einem Betrag in Höhe von 30% der Umsätze, die die jeweiligen Verlage durch die Abos erwirtschaften, bezahlen. Allerdings besteht de Möglichkeit, als Verlag seine bereits laufenden Kundenbeziehungen auf die Plattform zu übertragen und so den gesamten Gewinn einzubehalten.
Mit den App-Abos bieten die Verlage selbst ihren Abonnenten wiederum einen Service, der gut ankommen mag: Einen gebührenfreien oder zumindest zu reduzierten Kosten ermöglichten Gebrauch von den Apps für iPad und iPhone, ohne dafür zusätzliche Beträge an den Hersteller abführen zu müssen. Die Kunden selbst können auf die Option zurückgreifen, ihre gewählten Abonnements jederzeit bequem über ihre Accountseite einzusehen und zu verwalten.




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