
Foto: Flickr / Alexadre Lemieux
Was des einen Freud, ist des anderen Leid: Während die Printmedien in Deutschland bereits seit den neunziger Jahren einen herben Verlust an der Menge ihrer Leserschaft hinnehmen müssen, erfreuen sich E-Books immer größerer Beliebtheit.
Innerhalb der kurzen Zeitspanne der vergangenen drei Jahre haben sich zahlreiche Hersteller auf das Marktsegment gestürzt, das herkömmlichen Büchern den Rang ablaufen könnte. So hat Apple ein iBooks-Programm entwickelt, mit dem man gewünschte Literatur auf dem iPhone lesen kann, Smartphones und Tablet-PCs stehen ebenso zur Verfügung wie der Amazon Kindle – durch unterschiedliche Prioritäten bezüglich Größe und Funktion findet jeder Leser, was ihm am meisten zusagt. Einzig die Betriebssysteme waren bislang noch nicht so ausgefeilt, wie es sich ein eingefleischter E-Book-Passionist eventuell zu wünschen vermochte – doch das kann sich jetzt ändern.
Nicht etwa Microsoft, Apple oder Linux stellen die erste wirklich auf die elektronischen Reader abgestimmte Software vor, sondern Calibre. Das speziell für E-Books konzipierte System ist in der Version 0.7.42 zu erhalten und erleichtert dem User die Auseinandersetzung mit verschiedenen Dateien und Medienformaten erheblich. Sowohl für Windows, als auch für Mac OS X sowie für Linus kann der Nutzer dank Setup-Assistenten bzw. Binärpaketen das hilfreiche Programm installieren. So steht dem elektronischen Lesen nichts mehr im Wege!
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