Sony Ericsson Xperia Play im Test

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Entdeckt am 30. März 2011
Foto: Redaktion

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Ein neuer Tag, ein neues Päckchen. Es ist mal wieder ein Testgerät in unserer Redaktion eingetroffen und diesmal ist es das Sony Ericsson Xperia Play. Ist es ein Smartphone? Ist es eine Konsole? Nein, es ist eine gelungene Kombination!

Ich nehme mal den abschließenden Kommentar meines Co-Testers vorne weg: „Das ist ein feines Gerät!“ Damit ist natürlich noch lange nicht Alles gesagt, was es zu sagen gibt, aber es ist eine wunderbare Einstimmung auf unsere Testfahrt.

Ausgepackt und losgestaunt!

Schon beim auspacken fällt uns die erste, kleine Überraschung in die Arme. Neben dem üblichen Gedöns,

  • wie dem Ladegerät,
  • einem Micro USB-Kabel,
  • einem Stereo-Headset und
  • der Bedienungsanleitung, gehört auch noch eine
  • 8GB microSD Speicherkarte zum Lieferumfang.

Der interne Speicher beträgt 400 MB und wem die mitgelieferten 8 GB nicht genug sind, der kann bis auf 32 GB aufrüsten. Im geschlossenen Zustand macht das Phone durchaus eine smarte Figur. Lässt man das GamePad aus seinem Versteck kommen, dann hat man ein wirklich cool aussehendes Gerätchen in der Hand. Die Kontroller haben den altbekannten Playstationaufbau und für echte Playsi Freunde dürfte das ein willkommenes Feature sein. Mit 175g ist es weder schwer noch leicht und die Abmessungen von 119 x 62 x 16 mm sind genau richtig, um eine gute Spielkontrolle gewährleisten zu können. Denn wer mag schon auf einem Miniaturphone ein Spiel zocken.

Auf die Plätze, fertig, los!

Wir sind direkt über Los gegangen und haben uns den restlichen Schnick Schnack für später aufgehoben. Wir wollten spielen. Die SmartSole kommt mit sechs vorinstallierten Games. Unter anderem Tetris und Die Sims. Ich muss gestehen, dass ich meine Zweifel hatte. Wid die Grafik gut sein? Sind die Spiele schnell genug? Musste viel abgespeckt werden? Und all meine Zweifel sind weggewischt. Das Xperia Play ist Spielspaß auf ganzer Linie. Das 4 Zoll große Display mit einer Auflösung von 480 x 854 Pixel und 16,8 Millionen Farben hat eine brillante Bildwiedergabe und bietet genügend Platz für die Grafiken. Ein kleiner Minuspunkt ist die schwache Entspiegelung, aber das ist ja ein bekanntes Problem unter den Smartphones. Ich habe bisher noch nicht besonders viel Zeit damit verbracht, an der PSP Go zu daddeln (die hat das gleiche Gamepad) und musste mich daher erst einmal an das Gamepad gewöhnen. Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich den Dreh raus. Nach knapp sechs Stunden hat der Akku schlapp gemacht. Ja, wir haben den ganzen Tag in der Redaktion gesessen und gezockt, aber natürlich nur, um Euch fundierte Werte für die Durchhaltezeit des Akkus bringen zu können. Eine HDMI Schnittstelle würde das Gamingerlebnis perfekt machen. So hätte man die Möglichkeit, seine Daten auch auf einen Fernseher zu übertragen. Zur Markteinführung sollen insgesamt 50 Spieletitel erhältlich sein. Da sollte für Jeden etwas zu finden sein. Die PlayStation Suite wurde von Sony bereits vorgestellt, wird aber leider erst Ende des Jahres zugänglich sein. Hier kann man direkt auf PlayStaion Inhalte zugreifen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

In diesem Fall kam nach dem Spiel der Lebkuchenmann. Das Xperia Play ist mit dem Betriebssystem 2.3 Gingerbread ausgestattet. Zusammen mit einem 1 GHz Prozessor und den hauseigenen User-Interface-Erweiterungen von Sony Ericsson, ist die Menüführung einfach und intuitiv gestaltet. Wer mag, der kann das Gerät natürlich durch jede Menge Apps erweitern und es personalisieren. Die Kommunikationszentrale Timescape war bei den Vorgängermodellen noch in die Benutzeroberfläche eingebunden. Um lange Wartezeiten bei Android Updates zu vermeiden, wurde diese nur als Anwendung, in das Hauptmenü verlegt. Damit man auch flott im Internet unterwegs ist, sind die Datenstandards WLAN und HSPA vorhanden.

Last but not least!

Was ein echtes Smartphone ist, das hat auch eine Kamera. Sony hat eine 5,1 MP Kamera verbaut und diese kann sich sehen lassen. Mit Bildstabilisator und LED-Blitzlicht kann man gute Bilder und Videos aufzeichnen. Die Sprachqualität ist, wie für Sony Produkte üblich, hervorragend. Mit dem Google Musik Player kann man seine Songs verwalten und der Sound ist absolut klar. Zur weiteren Ausrüstung gehören Bluetooth 2.1 mit Stereo-Headset-Profil, Micro-USB 2.0 und eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse. Es gibt das Gerät in einer schwarzen und einer weißen Ausführung.

Fazit

Das Sony Ericsson Xperia Play ist ein absolutes Muss für alle Playstaion Fans. Die Spiele laufen flüssig und die Grafik ist fantastisch. Man muss dafür allerdings auch den einen oder anderen Euro auf den Tisch legen. Mit happigen 480 Euro ist das Gerät recht teuer. Natürlich hat man dafür auch Telefon und Konsole in einem. Wer kein großer Zocker ist, der sollte Finger von dem Sony Flagschiff lassen.