Diejenigen, die sich täglich mit der Notebookwelt befassen oder in der Businesswelt zuhause sind, können sich natürlich sofort vorstellen, von welchem edlen Teil die Rede ist, wenn ich vom Dell Adamo spreche. Nun präsentiert sich der Nachfolger: das Dell XPS 15z. Allerdings werden die Kritiker gleich einige Sachen zu bemängeln haben und es wohl nicht komplett als Nachfolger wahr haben wollen.
Die fangen bei den Ausmaßen an, denn das XPS 15z ist, wie der Name schon verrät, ein 15-Zoll-Notebook und nicht mehr schlanke 13,4 Zoll. Auch hat man nicht mehr eine flache Flunder à la MacBook Air vor sich liegen. Es ist zwar immer noch recht schmal, aber kein „echtes“ Dell Adamo XPS mehr. Man bekommt quasi mehr Notebook für sein Geld. Obwohl in dieser Liga eigentlich weniger Notebook ankommt. Was weniger geworden ist, ist der Preis. Den hat Dell deutlich nach unten korrigiert. So gibt es das Einstiegsmodell schon ab etwa 1.000 Euro und das Topmodell kostet um die 1.400 Euro.
Optisch ist es auf jeden Fall ein Highlight, aber ein dezentes. Understatement ist hier angesagt. Vorbildlich ist der völlige Verzicht auf Kunststoffe. Das komplette Gehäuse ist aus Aluminium. Die typischen Lautsprecherformen werden wohl auch bei diesem XPS-Modell die Geister scheiden. Die X-förmigen Einkerbungen kann man mögen, muss man aber nicht, wie man im Video unten bei etwa 1:01 sehen kann. Die Ausstattung ist ohne große Wunder nicht übernatürlich. Aber es soll ja auch ein elitäres Businessnotebook darstellen und kein Notebook für intensive Gamer. Trotzdem kann auch der anspruchsvolle User ausreichend arbeiten. Um einen Überblick zu geben, in welchem Rahmen man sich befindet, hab ich unten das Einsteigermodell und das Topmodell nebeneinandergestellt. Um einen kompletten Überblick über das technische Datenblatt zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf die Hersteller-Homepage.
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Einstiegsmodell |
Topmodell |
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Display |
15 Zoll, 1.366 x 768 Pixel |
15 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel |
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Prozessor |
Core i5-2410M, 2,3 GHz |
Core i7-2620M, 2,7 GHz |
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Arbeitsspeicher |
4 GB |
8 GB |
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Festplatte |
500 GB, 7.200 U/min |
750 GB, 7.200 U/min |
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Grafikkarte |
Nvidia GeForce GT525M 1 GB |
Nvidia GeForce GT525M 2 GB |
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Anschlüsse |
HDMI 1.4, Display-Port, USB 2.0, USB 3.0, Multi-Card-Reader |
HDMI 1.4, Display-Port, USB 2.0, USB 3.0, Multi-Card-Reader |
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Akku |
Bis zu 8,5 Std. (unter Volllast 1h 20m) |
Bis zu 8,5 Std. (unter Volllast 1h 20m) |
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Gewicht |
2,51 kg |
2,54kg |
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Maße |
385 x 260 x 25 mm |
385 x 260 x 25 mm |
Es finden sich aber auch leider ein paar negative Aspekte beim XPS 15z:
- Sehr hoher Energieverbrauch des Trackpads
- Keine SSD-Festplatte verbaut, auch nicht optional nachrüstbar
- Kein Blu-ray-Player oder -Brenner
- Nicht so elegant, wie das „alte“ Adamo (auf dem Foto unten zu sehen)
Das, was vielen allerdings nicht entgegenkommen wird, ist die Lautstärke in zweierlei Hinsicht. Erstens: Die einstellbare Lautstärke ist zu mager. Wenn man sich schon in diesem Sektor präsentiert, dann sollte man bei den Lautsprechern nicht sparen. Wir haben sie zwar nicht getestet, aber sie sollen recht leise sein. Und auf der anderen Seite ist der Geräuschpegel, den das Dell XPS 15z von sich aus bietet, inakzeptabel, da Lüfter und Grafikkarte unüberhörbar sind. Auch bei der Festplatte weiß man, dass sie anwesend ist. Wer dies verkraften kann, bekommt ein sehr hochwertiges Business-Notebook, nach dem Motto: Big Business, Small Entertainment. Hier geht es zum Dell XPS 15z in unserem Preisvergleich. Und um das ganze noch etwas zu visualisieren, haben wir noch ein kurzes Video.






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