Die Schule beginnt – worauf müssen wir noch achten?

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Schulanfang - was beachten?

Was muss noch beachtet werden? Foto: Flickr / Looking&Learning

Ihr wisst, was in die Schultüte kommt, habt bereits alle Schulsachen zusammen und die Einschulungsfeier ist bis ins kleinste Detail geplant? Dann steht dem erfolgreichen Schulanfang fast nichts mehr im Wege! Um das Ganze perfekt zu machen und euch optimal auf den Start vorzubereiten, habe ich jedoch noch ein paar letzte Tipps für euch.

Heute startet der letzte Teil unserer kleinen Einschulungs-Serie und ich befasse mich mit den wichtigen Fragen:  wie trainiert man den Schulweg am besten? Was sollte man dem ABC-Schützen in die Brotdose packen? Und welche Regelungen für die Hausaufgaben sollte man eigentlich festlegen? Ich will ja schließlich nicht, dass ihr in dem “neuen Lebensabschnitt” irgendetwas vergesst!

Gemeinsam den Schulweg trainieren – Übung macht den Meister

Gemeinsam den Schulweg trainieren

Den Schulweg zu trainieren, ist für die Kleinen besonders wichtig. Foto: Flickr / ma_xyz

Den Schulweg zu trainieren ist eine wichtige Sache, denn nur so kann sich das zukünftige Schulkind sicher durch den morgendlichen Verkehr schlagen und gut an der Schule ankommen. Am besten ist es, den Weg zur Schule mehrere Male zu üben und das zu Zeiten, an denen euer Kind später auch unterwegs sein wird.

Gefahrenstellen, wie zum Beispiel stark befahrene Kreuzungen, solltet ihr öfter trainieren. Bringt eurem Kind bei, dass es nicht zu dicht an der Straße geht und am Zebrastreifen immer wartet, während es Augenkontakt mit den Fahrern aufnimmt. Ganz wichtig ist ebenfalls die helle Kleidung, damit der ABC-Schütze sofort gesehen wird.

Wie der Schulranzen beschaffen sein muss, damit er verkehrstauglich ist, könnt ihr im Artikel “Erstausstattung für Schulanfänger” nachlesen. Außerdem solltet ihr Reflektoren an die Kleidung oder die Tasche anbringen, damit es für euer Kind noch sicherer ist. Wie oft ihr das Ganze übt, bleibt euch überlassen – ihr müsst euch allerdings sicher sein, dass der Schulanfänger den Weg fast wie im Schlaf kann.

Wenn der große Tag anbricht, solltet ihr dennoch dabei sein. Zumindest bei den ersten zwei-drei Malen könnt ihr euren Liebling begleiten und schauen, dass nichts passiert. Eine gute Idee ist es auch, sich einen Partner zu suchen, der gemeinsam mit dem ABC-Schützen den Schulweg bestreiten kann. Somit kann einer auf den anderen aufpassen.

Ihr habt noch nicht alles zusammen? Dann wird es höchste Zeit:

Gesunde Ernährung – die richtige Nervennahrung für den Schultag

Wichtig ist es, dass ihr dem Kind überhaupt etwas mitgebt. Oftmals erlebt man nämlich, dass die Kinder mit Hunger in die Schule kommen und nicht mal eine Brotdose dabei haben. Deshalb ist es erstmal eure Aufgabe, liebe Eltern, für das leibliche Wohl des Schulanfängers zu sorgen. Denn wer so viel Neues erlebt und lernen muss, braucht natürlich auch Nervennahrung! Wenn euer Liebling ein wenig älter ist, solltet ihr ihm natürlich auch beibringen, seine Brote allein zu machen.

Die gesunde Ernährung

Die richtige Nervennahrung für die Schule sollte vor allem gesund sein. Foto: Flickr / Apfelherz

Doch was kommt nun hinein in die Brotdose? Auf jeden Fall gesunde Sachen. Je nachdem, wie viel ihr Kind isst, könnt ihr zwei Brote mit einpacken und ein wenig Obst oder Gemüse. Besonders gut kommen Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Gurken oder Paprika bei den Kleinen an. Das ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch gut.

Natürlich dürfen auch mal ein paar Gummibären den Schulalltag versüßen, im Allgemeinen solltet ihr jedoch auf gesunde Lebensweise achten. Eine Trinkflasche sollte natürlich auch mit an Bord sein. Hinein sollten dann keine Limonaden oder süße Säfte kommen, sondern Wasser oder Tee.

Natürlich solltet ihr immer darauf achten, dass es auch ausreichend für den ABC-Schützen ist. Es will ja schließlich niemand, dass eurem Liebling Mittags schon wieder der Magen knurrt. In ein paar Tagen habt ihr den Dreh aber sicher raus! Jede Menge Schulzubehör, zum Beispiel Trinkflaschen oder Brotdosen, bekommt ihr auch in unserem Preisvergleich.

Erst Freizeit, dann Hausaufgaben -  oder umgekehrt?

Hausaufgaben-Zeiten festlegen

Wann ihr die Hausaufgaben macht, müsst ihr für euch selbst herausfinden. Foto: Flickr / Andrew Scott

Über diese Frage sind sich viele Eltern uneinig und ein Patentrezept gibt es hier leider nicht. Beide Varianten haben natürlich Vor- und Nachteile. Wenn euer Kind aus der Schule kommt, braucht es verständlicherweise erst einmal eine Pause. Wenn es sich aber in dieser Zeit schon mit Freunden trifft und sich so richtig auspowert, wird es später bestimmt keine Lust mehr auf die anstrengenden Hausaufgaben haben.

Macht man es andersherum, entsteht natürlich die Gefahr der Überforderung. Wenn der Schulanfänger aus der Schule kommt und Zuhause gleich weitermachen muss, ist das Aufnahmevermögen meist begrenzt und die Konzentration sehr schwach. Wie ihr das am besten handhabt, müsst ihr ausprobieren. Kompromisse kann man finden, wenn das Kind in der Pause nur mit den Geschwistern oder allein spielt. Vielleicht ist euer Liebling aber auch so glücklich in der Schule, dass er sofort wieder zum Schulbuch greift, wenn er Zuhause ankommt.

Egal wie ihr das Ganze organisiert – bei den Hausaufgaben gibt es noch eine wichtige Regel: Nehmt euch jede Menge Zeit! Die neue Situation ist für manche Kinder gar nicht so leicht, sodass es bei den Hausaufgaben schon mal ein wenig länger dauern kann. Dabei solltet ihr nur “Hilfe zur Selbsthilfe” geben und nichts vorsagen oder euer Kind sogar unter Druck setzen. Lobende Worte und Tipps können da manchmal wahre Wunder bewirken!

Allergien und andere Krankheiten in der Schule – Toleranz ist das A und O

Mit Krankheiten richtig umgehen

Auch einem kranken Kind sollte man das Gefühl geben, dazu zu gehören. Foto: Flickr / Matthew Hall

Auch so etwas kann vorkommen! Ein geringer Prozentsatz der heutigen Schüler leidet an allergischen Krankheiten wie Asthma oder Neurodermitis. Im Grundschulalter sind die Kinder mit der Gesamtsituation dann oft überfordert – sie sind anders als die anderen Schüler und dadurch oft sehr unsicher. Da braucht so ein Schulanfänger die Unterstützung von Lehrern und Eltern.

So sollten die Lehrer einen Infotag veranstalten, an dem alle wichtigen Krankheiten und deren Symptome erklärt werden. Den Mitschülern sollte beigebracht werden, dass sie dem kranken Kind tolerant und verständnisvoll gegenübertreten sollen. Auch als Eltern solltet ihr eurem Erstklässler die Angst nehmen und ihn unterstützen. Wenn Medikamente oder andere Utensilien, wie zum, Beispiel Asthmaspray, gebraucht werden, solltet ihr diese im Schulranzen nie vergessen!

An dieser Stelle endet nun unsere Einschulungs-Serie. Ich hoffe, dass ihr euch ein paar meiner Tipps zu Herzen nehmen konntet und ein tolles Einschulungsfest erlebt. Jetzt fehlt nur noch eine Digitalkamera oder ein Camcorder, um den großen Tag in all seiner Aufregung festzuhalten.

Ich wünsche allen Erstklässlern einen erfolgreichen Schulanfang – auf das es ein unvergesslicher Moment für alle wird!

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